Pseudo 3D

3D Effekte auf zweidimensionalen Oberflächen – das kennt man aus dem Fußballstadion. Neben den Toren werden oftmals perspektivisch verzerrte Bilder platziert, die nur aus dem Kamerablickwinkel eine 3D-Werbung ergeben. Sowas kann man auch auf Straßen machen. Die Talente des Deutschen Edgar Müller sind in diesem Bereich weltweit sehr gefragt, einige seiner Arbeiten (und viel andere) gibts u.a. auf dieser Seite zu sehen: Street Painting – Home. IMHO noch genialer: Die Werke des Briten Julian Beever. Oder die von Tracy Lee Stum (siehe Video). Ebenfalls eine Kapazität in diesem Bereich: Der Amerikaner Kurt Wenner.

Wie man solche Bilder selbst berechnen kann? Der Fachbegriff dazu lautet Anamorphose, und die wird seit dem 15. Jahrhundert angewand. Es gibt diverse Varianten: Früher sollten damit oft architektonische Mängel verschleiert werden, in einigen Gemälden sind es geheime Botschaften und meistens sind sie einfach ein verblüffender Gag. Eine erste Anlaufstelle zum Thema ist www.anamorphosis.com, ein einfaches (aber geniales) Programm ist Anamorph Me! Damit lassen sich sehr einfach alle Arten von Verzerrungen generieren. Ein erstklassiges Instructable gibt’s natürlich auch. Viele Grundlagen werden auf diesen Seiten vermittelt, allerdings auf Französisch. Und hier die komplette Hausarbeit zum ersten Staatsexamenn von Markus Heeke. 160 Seiten Theorie, da sollten eigentlich keine Fragen mehr offen bleiben… 😉

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