DIY Schneidplotter

Am „Raplab“ der ETH Zürich wird der Open-Source Schneideplotter „Rapcut“ entwickelt. Obwohl der Plotter für 100€ zu realisieren sein soll, wird gleichzeitig auf Langlebigkeit  Wert gelegt. So finden zum Beispiel keine einfachen Schrittmotoren Anwendung, sondern die etwas schwieriger anzusteuernden DC-Getriebemotoren. Ein Arduino regelt die Kommunikation mit dem Computer und den Motortreibern. Leider gibt es hier keine detaillierten Baupläne. Aber auf dieser englischen Seite wird ein ähnliches Projekt (Vinyl Cutter) genauer vorgestellt.
 

Was man mit einem Schneideplotter (auch Flachbett-Cutter) macht? Die Geräte von aristo, dem größten deutschen Hersteller, können „Dichtungen, Kartonagen, Folien, Schaumstoffe, Laminate, Technische Gewebe, Pappen, Holz, Hartfaserplatten und Buntmetalle An- oder Durchschneiden, Rillen, Ritzen, Stanzen, Fräsen oder Beschriften“. Der RapCut beschränkt sich auf „1mm Graukarton“ (DinA3), ist aber zumindest „schnell wie von Hand“ und „0.1mm präzise“. Im Hobbybereich recht beliebt: Die „Craft Robo„-Modelle.
Ein weit verbreitetes Datenformat ist übrigens „.gsd“ und dementsprechend viele Vorlagen können aus dem Web heruntergeladen werden.
Ich denke, dass diese Cutter für Papercraft– oder Papercut-Enthusiasten echt ’ne extrem schöne Sache sind. Wäre ja wirklich ein Ding, wenn man SO ein Bild von dem RapCut ausschneiden lassen könnte… (von Kako Ueda, einem japanischen Meister auf diesem Gebiet)

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