Schiffsmodelle


Eines vorweg: Ich LIEBE alle King Kong-Verfilmungen. Egal wie bekloppt sie sind. Und ich LIEBE das Forschungsschiff von Jacques Cousteau, die “Calypso”. Das gibt es nun aus Lizenzgründen als “Ocean Exploration Vessel” seit geraumer Zeit wieder für kleines Geld zu kaufen. Doch die Mischung aus Kong und Calypso, die “Petrox Explorer” aus der 76er Verfilmung (die übrigens viel besser ist, als ihr Ruf) wäre natürlich der absolute Bastlertraum. Nun stieß ich auf Infos zum Original-Schiff: Es handelt sich um die “Melville”, die zusammen mit ihrem Schwesterschiff, der “Knorr”, im Rahmen des Ozeanografie-Zehnjahresplans der US-Navy 1969/1970 gebaut wurde. Die “Knorr” wurde 1985 weltweit bekannt als das Forschungsschiff, von dem aus das Wrack der “Titanic” entdeckt wurde. (Und jetzt wird’s völlig verrückt: Einer der Gründer das Satireblattes “Titanic” heißt Pit Knorr!)


Bauplan RS Melville
Da es auf der Seite auch die ganzen Blaupausen gibt, habe ich mal angefangen, eine Grundlage für eine 3D-Rekonstruktion zusammenzustellen. Es ist eine Photoshop-Datei mit diversen Ebenen – danach kommt Rhino3D dran und dann mal sehen. Da ich mich gerade in “Unity” einarbeite, könnte ein begehbares virtuelles Modell entstehen. Oder, ohne Inneneinrichtung, ein STL-Datei für den 3D-Drucker…?

Wer wissen möchte, wo die “Melville” gerade ist: HiSeas.net weiß es und zeigt sie auf einer GoogleMap zusammen mit ein paar Bildern von den Bordkameras. Im Moment (1.4.14) ist sie sogar (fast) da, wo sie sich 1976, zumindest im Film, herumtrieb (Surabaya, Indonesien…) Auch die “Knorr” kann geortet werden: Über die Webseite der Woods Hole Oceanographic Institution. Gott, ich LIEBE das Internet.

Update: Bin gerade über ein Papercraftmodell eines anderen Forschungsschiffes gestolpert. Die japanische „Soya“ liegt in Canons „Creative Garden“ (überhaupt eine interessante Adresse für Papierkünstler) vor Anker und sieht verdammt gut aus. Wer also einen Farbdrucker hat, kann direkt loslegen. Eigentlich ist das 1938 auf Kiel gelegte Schiff inzwischen Teil der Ausstellung des Museum of Maritime Science in Tokyo.

Update: Und hier, nach langer Sucherei, die Calypso als Papercraft-Modell. Nicht sehr detailliert, aber als Ausgangspunkt für eigene Entwürfe doch schon sehr gut zu gebrauchen.

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