Einkommenssteuer-Formel

EkSt
Kein kuscheliges DIY-Thema, zugegeben. Aber irgendwie faszinierend, wenn man sich – wie ich – bisher um Steuerberechnungen nicht wirklich gekümmert hat. Schon gar nicht prospektiv. Aber nun habe ich mal das deutsche Steuerdickicht in einer Formel zusammengefasst. Ok, ok, wirklich nur die totalen Basics. Aber immerhin! Auf der Seite des Steuerrechners des Finanzministeriums sieht das ja noch SO aus:

Unbenannt

Ich habe a) bis e) jetzt in eine einzelne Formel gepackt, um in einer ganz schlichten Google-Tabelle ein paar Zahlenspiele durchzuführen – „wenn ich so-und-soviel (dazu)verdiene, dann zahle ich so-und-soviel Prozent/Euro mehr“, etc. Ganz praktisch finde ich. Vor allem für Freiberufler, die gucken wollen, ob es sich überhaupt rechnet, irgendeinen Kackjob anzunehmen. Und natürlich für Honorar-Verhandlungen, da man vorab sieht, was von solchen Einzelposten unterm Strich (also inkl. aller anderen Einnahmen) übrig bleibt. Der Spruch „die Hälfte kassiert ja das Finanzamt“ ist nämlich ziemlich idiotisch.

Hier die Formel zum kopieren in eure Tabelle (B9 müsst ihr natürlich mit der Zelle ersetzen, die EUER zur versteuerndes Einkommen (also Umsatz minus Ausgaben) enthält):

=IF(B9<=8354;0;IF(B9<=13469;INT((974,58*(B9-8354)/10000+1400)*(B9-8354)/10000);IF(B9<=52881;INT((228,74*(B9-13469)/10000+2397)*(B9-13469)/10000+971);IF(B9<=250730;INT(B9*0,42-8239);INT(B9*0,45-15761)))))

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