Blender: Pixel-Effekt

Grobkörniges hatten wir hier ja schon öfters im Programm: Die genialen Fotomontagen von Jean Yves Lemoigne, krasses Pixel-Makeup und den Kurzfilm des Franzosen Patrick Jean der nun zum Spielfilm mutierte. Nun stellt sich für Mitglieder des Team ZEUK natürlich nur noch die Frage „wie mache ich so etwas selbst?“ Und natürlich hat Blender, das Programm aller Programme, eine Antwort parat.

Es ist ja fast schon selbstverständlich, dass Blender Objekte mit nur einem Mausklick in Pixelhaufen verwandelt. Man muss nur wissen wo:

  1. Ladet ein Objekt, wählt es aus, geht auf die rechte Seite in die „Properties“
  2. Wählt die „Modifier“-Abteilung (Schraubenschlüssel)
  3. Klickt auf „Add Modifier“
  4. Wählt „Remesh“ und sucht dort den Eintrag „Mode“. Hier könnt ihr nun „Blocks“ auswählen!
  5. Über „Octree Depth“ verändert ihr die Auflösung des Objekts.
  6. Fertig!

Screenshot (39)

OK, nicht schlecht. Aber kann man das auch zerbröseln…? Also nicht irgendwie, sondern in kleine Würfel, genau so wie in den Filmen? Fortsetzung folgt!

UPDATE: Ray Mairlot hat das passende Tutorial im Programm. Hier lohnt es sich, die Zeitlupenfunktion von YouTube einzuschalten, dann sieht man die zahlreichen Shortcuts (die Blender ja auf Wunsch einblendet) besser. Genialerweise ändert sich dadurch der „Pitch“ der Stimme nicht – YouTube ändert nur die Geschwindigkeit, nicht die Tonhöhe.

Grundvorgehensweise:
  1. Modell in „Blocks“ verwandeln (s.o.)
  2. Einen Cube hinzuladen
  3. Durch so einen Würfel werden nun alle automatisch generierten Blocks bzw. „Vertices“ des Modells ersetzt. Dazu im rechten Menü über Properties/Object/Duplication die „Verts“ auswählen
  4. Die beiden Objekte miteinander verbinden: Erst den Würfel, und mit gedrückter Shift-Taste danach das Modell anklicken
  5. STRG-P (= „Parent“) und im Menü „Object“ auswählen
Nun hat man einen frei manipulierbaren Pixelhaufen. Alles weitere würde hier zu weit führen, schaut euch dazu mal das Tutorial an. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das alles auch mit der „Rigid“-Physik funktioniert, wenn Ray eine Lego-Suppe generieren kann. Ab 42:00 macht er ja auch so etwas ähnliches, allerdings von Hand. Aber das probiere ich die Tage mal aus und poste meine Erkenntnisse dann hier.

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